Von zwei Zielen hat sich die zuständige Sachbearbeiterin im Kitzinger Bauamt, Anna Goldschmidt, leiten lassen: Inklusion muss auf dem gesamten Gelände möglich sein und ein hoher Turm soll der Ausgangs- und Bezugspunkt für alle anderen Spielgeräte sein. Für ältere Kinder ab acht Jahren ist der neue Spielplatz deshalb hauptsächlich gedacht. Aber natürlich dürfen sich auch die kleineren Gäste dort wohlfühlen. Eine große Sandfläche mit Sieben hat Goldschmidt anlegen lassen, eine Wippe und Rutsche. Die größeren Kinder haben viele Möglichkeiten zum Klettern, Springen und Rutschen. Rund drei Meter hoch ist der Turm, von dem aus ein Tunnel aus Seilen zu anderen Erhebungen führt, von wo aus Balancieren und Klettern angesagt ist. Im hinteren Teil lädt eine geräumige Liegeschaukel zum aktiven Ausruhen ein.
Sowohl der gewundene Weg aus einer wassergebundenen Decke, als auch die Seitenränder, auf denen die Spielgeräte aufgebracht sind, sind mit Rollstühlen befahrbar. Für schwerhörige oder sehbehinderte Kinder gibt es ein Klangspiel beziehungsweise einen Zerrspiegel – der natürlich auch bei allen anderen jungen Nutzern für eine Menge Spaß sorgen dürfte. Die vielen Holzelemente sind aus Robinien, eine lange Haltbarkeit war für Anna Goldschmidt ein wichtiges Kriterium. Auch deshalb liegen die Kosten bei rund 430 000 Euro.




