Von Oma Minas Käsekuchen bis zum New York Deli Cheese Cake

Kulinarischer Nachmittag zur Geschichte des deutsch-jüdischen Erbes.

 „Der NYDCC ist das Jüdischste, was man in den USA (und auch anderswo) finden kann – er steht für die Freiheit, die Sicherheit, die unendlichen Möglichkeiten, die Amerika den Einwanderern bot …“, schrieb die 1958 in Ansbach geborene und als einziges jüdisches Mädchen dort aufgewachsene Ruth Ceslanski, die heute ehrenamtlich für die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken tätig ist. NYDCC steht dabei für den New York Deli Cheese Cake.

Ruth Landy aus der Pfalz widmete ihrer Urgroßmutter Wilhelmine Weil, einer begabten Köchin und Gastgeberin, die von den Nazis im Konzentrationslager Auschwitz umgebracht wurde, gar ein Buch mit dem Titel „Oma Minas Käsekuchen“. Es enthält neben Familienrezepten die Geschichte ihres deutsch-jüdischen kulinarischen Erbes. Warum gerade „Käsekuchen“? Bei einer informativen Kaffee-/Teestunde am Donnerstag, 11. Dezember, um 15 Uhr in der Alten Synagoge Kitzingen spürt der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen dieser Frage, Rezepten und jüdischen Biographien nach. Anmeldung erwünscht: Synagoge.Kitzingen@web.de Teilnahme gegen Spende.