Ehrung, wem Ehre gebührt

Sechs verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankte Oberbürgermeister Stefan Güntner am 27. Juni für ihre langjährige Arbeit. Zwei von ihnen gehen in Kürze in den Ruhestand.

Ehrung im Rathaus: Personalratsvorsitzender Wolfgang Zürrlein, Oliver Werner, Günter Lorey, Renate Buczek, Richard Arndt-Landbeck, Antje Fexer, Harald Knollmeier und OB Stefan Güntner

Richard Arndt-Landbeck und Renate Buczek werden von OB Stefan Güntner in den (baldigen) Ruhestand verabschiedet.

Seit 43 Jahren arbeitet Renate Buczek in der Stadtbücherei. „Sie sind länger bei der Stadt als ich alt bin“, kommentierte Güntner mit einem Lächeln. Renate Buczek trat am 11. Januar 1979 zunächst in Teilzeit ihren Dienst in der Stadtbücherei an. Als „Fels in der Brandung“ bezeichnete die aktuelle Büchereileiterin Sheena Ulsamer ihre Stellvertreterin, als absolut zuverlässige Kraft. „Sie wird uns auch persönlich fehlen.“ Am 1. Juli beginnt die Rente für die 65-Jährige.

In der Altersteilzeit-Freistellungsphase befindet sich Günter Lorey. „Es ist ein Traum“, antwortete er auf die Frage des Oberbürgermeisters, wie sich dieser Lebensabschnitt anfühlt. Lorey trat am 1. Juli 1982 in den Dienst der Stadt Kitzingen, wurde nun für sein 40-jähriges Jubiläum geehrt. Als „einen der nettesten und hilfsbereitesten Menschen, die ich kenne“, bezeichnete Stadtgärtner Manuel Schömig seinen Kollegen. Als Menschen, der immer mit einem guten Ratschlag zur Hand war. „Du kannst mich auch im Ruhestand jederzeit anrufen“, versicherte Lorey mit einem Augenzwinkern.

Keine Angst vor dem Ruhestand hat Richard Arndt-Landbeck. Kein Wunder: Der langjährige Geschäftsstellenleiter der VHS und Leiter des Kulturprogramms der Alten Synagoge hat genug Hobbys und Leidenschaften: Radfahren, Schwimmen im Main, die Pflege seiner Streuobstwiese. „Und mehr als 100 Bücher in meinen Regalen, die ich noch nicht gelesen habe.“ Richard Arndt-Landbeck hat in seinen mehr als 33 Jahren bei der Stadt fünf Oberbürgermeister und vier Hauptamtsleiter erlebt. Am längsten begleitete ihn Ralph Hartner, der ebenfalls zum 31. Juli ausscheiden wird. Als „intrinsisch motivierten Mitarbeiter und harten Brocken“, bezeichnete Hartner seinen Kollegen. Als absolut loyalen Menschen, der - von seinen Überzeugungen getragen, mit Leib und Seele für seine Mitarbeiter da war. „Wir konnten intensiv diskutieren und auch mal streiten“, erinnerte sich Hartner. „Aber es ging nie ins Persönliche.“ Arndt-Landbeck lobte seinerseits den Freiraum und die fachliche Freiheit, die er bei der Stadt stets genießen konnte. „Alles in allem kann ich auf ein schönes Berufsleben zurückblicken.“

Für 25 Jahre im Dienst ehrte Stefan Güntner Antje Fexer, die nach verschiedenen Tätigkeiten in Schweinfurt 2014 als Mitarbeiterin der Vhs nach Kitzingen kam. Seit 2017 ist sie als Sachbearbeiterin im Bauamt tätig. „Sie ist eine absolute Teamplayerin“, lobte ihr Vorgesetzter Johannes Schrauth. „Und freundlich und zuverlässig noch dazu.“

Seit 15 Jahren arbeiten Harald Knollmeier sowie Oliver Werner im Bauhof der Stadt Kitzingen. Der gelernte Maurer Knollmeier fing als Kanalreiniger an und ist seit mehr als zehn Jahren Vorarbeiter der Asphaltkolonne. Der gelernte Gärtner Oliver Werner begann seine Tätigkeit bei der Stadt als Handwerkerhelfer und ist seit mehr als sieben Jahren Vorarbeiter der Straßenbaukolonne.