Neue Arztpraxis in der Kitzinger Siedlung eröffnet

Oberbürgermeister Stefan Güntner freut sich über die Initiative von Corinna Sengenberger

Ein Blumenstrauß zur Eröffnung: OB Stefan Güntner dankt Allgemeinärztin Corinna Sengenberger.

Nadine Dürr, Corinna Sengenberger Nina Barner und Anna Nordlund freuen sich auf viele Patienten in der neu eröffneten Praxis. OB Stefan Güntner wünschte zum Start ein gutes Gelingen.

Der Bedarf ist groß. Er wird seit Freitag, 1. Juli, ein gutes Stück weit abgedeckt. Corinna Sengenberger hat ihre Praxisräume in der Königsberger Straße 50 eröffnet. Auf 170 Quadratmeter hat sie in der ehemaligen Zahnarztpraxis von Dr. Kössling eine moderne Praxis für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Diabetologie eingerichtet. „Sie schließen eine große Lücke“, dankte Oberbürgermeister Stefan Güntner und wünschte der Ärztin viel Glück.

In Würzburg hat Corinna Sengenberger studiert, in Bad Windsheim, Dettelbach und Prichsenstadt gearbeitet. Zuletzt hat sie als in einer Arztpraxis in der Kitzinger Siedlung ausgeholfen.  „Mir ist dabei klargeworden, wie angespannt die Lage für die Kollegen und vor allem auch für die Patienten war“, sagt die dreifache Mutter. Vier Arztpraxen hatte es Anfang des Jahrhunderts noch im einwohnerstärksten Kitzinger Stadtteil gegeben, die Zahl hatte sich zuletzt halbiert. Neue Patienten konnten zum Teil gar nicht mehr aufgenommen werden.

Im Frühjahr hatte Sengenberger ihre Zulassung erhalten, innerhalb von drei Monaten musste sie ihre Praxis eröffnen. „Wir haben die Räume komplett entkernt und neu eingerichtet“, erklärte sie bei der Eröffnung. Die Technik sei auf dem neuesten Stand, ein modernes Labor und zeitgemäße Diagnostik inbegriffen. Gerade Diabetiker aus Kitzingen und dem Umfeld dürften sich über die Neueröffnung freuen, die nächste Versorgung fanden sie bislang in Ochsenfurt beziehungsweise Würzburg. Vier Mitarbeiterinnen wird die Allgemeinärztin, die seit 2001 mit ihrer Familie in Kitzingen wohnt, beschäftigen. „Sie werden alle sicherlich genug zu tun haben“, meinte Oberbürgermeister Stefan Güntner mit einem Schmunzeln