Kitzinger Friedenstaube in der Ukraine

Von Frankreich über Kitzingen und Trebnitz in die Ukraine: Diesen Weg hat die „Kitzinger Friedenstaube“ in den letzten Wochen genommen.

Oberbürgermeister Stefan Güntner (rechts) überreicht seinem Amtskollegen aus Trebnitz, Marek Dlugozima, die Kitzinger Friedenstaube.

Der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Bernd Moser, hatte die Friedenstaube beim jüngsten Besuch einer Kitzinger Delegation in der Partnerstadt Prades zurück nach Franken gebracht, von dort nahm sie jetzt ihren Weg in die polnische Partnerstadt Trebnitz. Oberbürgermeister Stefan Güntner überreichte seinem polnischen Amtskollegen Marek Dlugozima das Symbol für den Frieden, das von dort weiterreisen soll in die ukrainische Partnerstadt von Trebnitz, Wynnyky. „Dort ist Frieden im Moment sicherlich das Wichtigste“, meinte Güntner. Zwischen 700 und 800 Flüchtlinge aus der Ukraine leben zurzeit in der rund 13 000 Einwohner zählenden Stadt Trebnitz. Der Stadtrat von Kitzingen hatte im Frühjahr eine Spende von 100 000 Euro bewilligt, die in die Sanierung eines ehemaligen Kindergartens fließen soll, in dem 20 Waisenkinder aus der Ukraine untergebracht sind.