Bürgerversammlung in Repperndorf

Ein Thema beim Rundgang: Hochwasserschutz rund um den Mühlbach

Rund zehn solcher ungenehmigten Stege und Übergange befinden sich am Repperndorfer Mühlbach im Bereich des Überschwemmungsgebietes.

Holz-, Kies- und Grüngut-Ablagerungen werden bei einem Hochwasser mitgerissen und verstopfen die Durchflüsse.

Am Montag, 26. September, findet um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus von Repperndorf eine Bürgerversammlung statt. Bereits um 18 Uhr lädt Oberbürgermeister Stefan Güntner zu einem Ortsrundgang ein. Treffpunkt ist die Gaststätte „Zur Stadt Kitzingen“. Ein Thema werden dabei die ungenehmigten Bauten und Ablagerungen rund um den Repperndorfer Mühlbach sein. Bis zu zehn Brücken beziehungsweise Übergänge sind dort im Lauf der letzten Jahre geschaffen worden, an den Uferbereichen lagern Holzvorräte, Kieshaufen und Grünabfälle. „Wir befinden uns im Hochwasserschutzgebiet“, erläutert Stefan Güntner die Problematik. In heißen und trockenen Sommern wie dem diesjährigen scheint die Gefahr einer Überschwemmung zwar äußerst unwahrscheinlich. „Aber es ist gerade mal ein Jahr her, dass Wiesentheid, Schwarzach, Volkach, der Kitzinger Stadtteil Hoheim und andere Gemeinden im Landkreis mit Hochwasser zu kämpfen hatten“, erinnert der Oberbürgermeister. Es sei deshalb dringend erforderlich, alle Ablagerungen innerhalb des festgesetzten Überschwemmungsgebietes zu entfernen. Dazu gehören beispielsweise auch die ungenehmigten Stege. Bei außergewöhnlichem Starkregen und Hochwasser könnten sie dem Wasserdruck nicht standhalten, würden mitgerissen und die wichtigen Durchlässe blockieren. Das Hochwasser würde sich dann erst Recht schneller und weiter ausbreiten, Keller könnten überflutet werden.

Wer weitere Anregungen zum Rundgang hat, kann sich bis zum 11. September an Tel.: 09321 20-1004 wenden oder eine E-Mail an veranstaltung@stadt-kitzingen.de schreiben.