Aktive Bürgerbeteiligung für die Entwicklung der Kitzinger Altstadt

Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 16. September die Möglichkeit wahr ihre Wünsche und Anregungen für die Entwicklung der Kitzinger Innenstadt bei einem Stadtspaziergang vor Ort zu äußern.

Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 16. September die Möglichkeit wahr ihre Wünsche und Anregungen für die Entwicklung der Kitzinger Innenstadt bei einem Stadtspaziergang vor Ort zu äußern.

Oberbürgermeister Stefan Güntner begrüßte am Rathaus zunächst die Teilnehmenden und betonte „eine Bürgerbeteiligung kann nur durch eine aktive Teilnahme der Bevölkerung erfolgreich sein.“ Peter Großmann, Projektbetreuer des ausführenden Planungsbüros DSK, erklärte kurz die Zielsetzung des Stadtspaziergangs. „Uns ist es wichtig die Meinung der Bürgerinnen und Bürger vor der Konzepterstellung aufzunehmen, um Ihre Anregungen und Ideen berücksichtigen zu können.“

Bei insgesamt sieben Haltestellen wurden Ideen gesammelt, beispielsweise wie die Stadt begrünt und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden kann, wie eine mögliche Verkehrsführung/-beruhigung aussehen kann und welche Orte sich als Treffpunkte und Begegnungsstätten besonders eignen.

Die detaillierten Ergebnisse werden auf der Projekthomepage https://kitzingen.stadtentwicklung.live/ veröffentlicht.

Info: Seit 2018 ist die Kitzinger Altstadt als Sanierungsgebiet förmlich festgesetzt. Das Erscheinungsbild der Stadt soll baulich und funktional aufgewertet werden. Dazu gehören private Gebäudesanierungen, für die es Fördermöglichkeiten gibt, aber auch u.a. Freiräume und die Verkehrsführung. Aktuell wird das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mit Schwerpunkt Erneuerungskonzept Altstadt fortgeschrieben. Die Stadt Kitzingen hat für den Planungs- und Beteiligungsprozess dieses Konzeptes die DSK (Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH) beauftragt.