Aus dem Stadtrat

Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf zwei besondere Ausstellungen in den kommenden Jahren freuen. Und am Lochweg soll ein Motel entstehen.

Kommunale Wärmeplanung  (Abstimmungsergebnis: 16:3)

 

Der Wärmebedarf Kitzingens wird derzeit zu 90 Prozent mit Gas gedeckt. Aus wirtschaftlichen und klimatischen Gründen ist eine Wärmewende nötig. Eine kommunale Wärmeplanung soll dabei helfen. Mit ihrer Hilfe wird der kurz- und langfristig zu erwartende Wärmebedarf Kitzingens mit einer auf vor Ort einsetzbaren und auf erneuerbaren Quellen beruhenden Wärmeversorgungsinfrastruktur abgestimmt. Eine Planungs- und Investitionssicherheit für alle Akteure soll so geschaffen werden. In enger Zusammenarbeit mit der LKW Kitzingen will die Stadt so eine kommunale Wärmeplanung in die Wege leiten. Die Ergebnisse sind nicht bindend, können aber eine Grundlage für die weitere Stadt- und Energieplanung bilden. 

 

Änderung Bebauungsplan Schwarzacher Straße Ost (18:1)

Am Lochweg, in direkter Nähe zum „Rofu“ soll ein Motel mit 29 Zimmern entstehen. Die Fläche wird derzeit teilweise als Lagerfläche genutzt und ist teils als Industriegebiet und teils als Gewerbegebiet gewidmet. Durch die Änderung des Bebauungsplanes können die Pläne verwirklicht werden. Die Zugänge zu den Motelzimmern sollen auf dem Grundstück nach Nordosten ausgerichtet werden, sodass erforderliche Abstände des Baukörpers zur angrenzend verlaufenden Staatsstraße St 2271 eingehalten und gleichzeitig die Motelzimmer auf die von der Staatsstraße abgewandten Gebäudeseite orientiert werden können.

 

PAM-Ausstellungen 2025 und 2026 (Einstimmig)

Auf zwei weitere Ausstellungen des Kulturvereins PAM e.V. können sich die Kitzingerinnen und Kitzinger freuen. Im Sommer 2025 soll das Thema Gartenbau in Etwashausen bespielt werden. Neben der Ausstellung in der Rathaushalle soll dabei auch das Gartenschaugelände einbezogen werden. Denkbar ist es beispielsweise, den Festplatz oder ein angrenzendes Gelände zu nutzen, um dort temporäre Pflanzbeete anzulegen. Alte und neue Gemüsesorten könnten dort präsentiert werden. Zukünftige Formen des Gartenbaus könnten ebenfalls gezeigt werden.

 Im Jahr 2026 jährt sich der Abzug der US-Soldaten aus Kitzingen zum zwanzigsten Mal. Aus diesem Anlass soll neben einer Neuauflage der Ausstellung „Wild Times“ im Rathauskeller ein zweitägiges Event am Bleichwasen stattfinden. Vorgesehen ist ein deutsch-amerikanisches Volksfest mitsamt Wild-Times Festival.

 

Plakatierungsverordnung  (10:10 und damit abgelehnt)

Hinter der Zielsetzung standen so gut wie alle Stadträte: Weniger Plakate in den Zeiten des Wahlkampfes erlauben – und damit nicht nur Wildwuchs verbieten und das Stadtbild verschönern, sondern auch die Umwelt entlasten. Die Stadtverwaltung hatte eine entsprechende Verordnung erarbeitet und dabei die Anzahl der Gruppierungen und Parteien sowie deren Ergebnisse aus der letzten Wahl und einige anderen Faktoren berücksichtigt. 24 Standorte wurden – verteilt über die Stadt und alle Stadtteile - gefunden, an denen großflächige Plakate angebracht werden könnten, die von allen Parteien genutzt werden. Dennoch: Die Möglichkeit von gerichtlichen Klagen gegen diese Verordnung konnte Rechtsdirektorin Susanne Schmöger nicht gänzlich ausschließen. Die Stadträte lobten ihre intensive Arbeit und stimmten dennoch mit dem knappsten aller Ergebnisse gegen die Verordnung.

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