Sturzflut-Risikomanagement

Mit Fördermitteln des Freistaats Bayern erstellt die Stadt Kitzingen derzeit ein Sturzflut-Risikomanagement. In diesem werden Gefahren aus Starkregen mittels Computer-Simulationen erkannt, betroffene Anwohner und Firmenbetriebe gewarnt und effektive Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen erarbeitet. Dabei wird die Stadt Kitzingen vom Fachbüro SPEKTER unterstützt, das sich auf die Datenerhebung und Analyse von Starkregenereignissen spezialisiert hat.

Schon jetzt bittet die Stadt Kitzingen um die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Von Starkregen und Überflutung betroffene Anwohner und Firmenbetriebe können ihre Erfahrungen zusammen mit Schadensbildern mittels eines Online-Systems übermitteln. Die gewonnenen Erfahrungswerte werden im Sturzflut-Risikomanagement einbezogen und im Lösungskonzept berücksichtigt.  Hierzu stellt die Stadt Kitzingen den Starkregenmelder unter www.starkregenmelder.de zur Verfügung. Die Eingabe ist einfach und selbsterklärend. Neben Angaben zu Ort, Zeit und Beschreibung können auch Schadensbilder übermittelt werden.

Alternativ können über ein analoges Formblatt Meldungen abgeben werden. Nach dem Ausfüllen kann es im Rathaus, Kaiserstraße 13-15, zu Händen der Tiefbauabteilung im Bauamt abgegeben werden.

Die Teilnahme und die Information der betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist für die Ausarbeitung der Risikokarten und somit für die weitgehende Schadensvermeidung von großer Wichtigkeit. Nach Fertigstellung der Computersimulationen werden die Ergebnisse des Sturzflut-Risikomanagements den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger, ihre Meldungen möglichst bald und bis spätestens Ende Juni abzugeben, um eine zeitnahe Erfassung und Analyse der Erfahrungswerte zu ermöglichen.