Das Mobile Atelier zu Gast in Kitzingen

Zeitgenössische Kunst in altem Gemäuer: Nándor Angstenberger zu Gast im Bocksbeutelkeller.

Der Künstler Nandor Angstenberger wird vom 11. Juli bis 24. August im Bocksbeutelkeller in Kitzingen arbeiten und ausstellen.   Foto: Oliver Brosman

Direkt am Ufer des Mains liegt der stimmungsvolle Bocksbeutelkeller, den „Das Mobile Atelier“ in einen Kunstraum auf Zeit verwandelt. Der Künstler Nándor Angstenberger will sich von Mitte Juli bis Ende August von Kitzingen und seinen Bewohnern inspirieren lassen.

Das Mobile Atelier ist ein Projekt des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Landesverband Bayern (BBK), finanziert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Es zielt darauf ab, Kunst und Kultur in die bayerischen Regionen zu bringen. Nach Stationen in Hauzenberg, Riedenburg, Gundelsheim und Hemau setzt Das Mobile Atelier seine Reise durch ganz Bayern in Kitzingen fort. Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Stefan Güntner. „Ich bin gespannt, wie sich der Künstler von unserer Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern inspirieren lässt.“

Bocksbeutekeller wird zum Atelier auf Zeit

Der Bocksbeutelkeller bietet viel Raum für kreative Experimente und künstlerische Begegnungen. „Wir freuen uns, diesen fantastischen Gewölbekeller in Kitzingen zu einem lebendigen Kunst-Ort werden zu lassen und der Bevölkerung eine direkte Begegnung mit zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen", sagt Maria Buck, Projektleiterin des Mobilen Ateliers. Vom 11. Juli bis 24. August wird Nándor Angstenberger sein Atelier in den Kitzinger Bocksbeutelkeller verlegen. Alle Interessierten sind eingeladen, das Atelier zu besuchen, Nándor Angstenberger bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und Einblicke in seine künstlerischen Prozesse zu gewinnen.

Zum Künstler:

Nandor Angstenberger, geboren 1970 im ehemaligen Jugoslawien, versteht sich als Weltenbauer, Sammler, Falter, Schneider, Suchender, Findender und vor allem Archivar von Kuriosem und Vergessenem. All das kommt in seinen Werken ganz wunderbar zum Vorschein. Er integriert Objekte und besonders gerne Kuriositäten in seine ortsspezifischen Installationen, die nach Ausstellungsende wieder zurückgegeben werden können, wenn gewünscht – als eine Art Leihgabe. Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler hatte bereits zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Direkt im Anschluss an den Aufenthalt in Kitzingen zieht es Angstenberger ins Salzkammergut, wo er im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl beim ANALOG-Festival mit Werken vertreten sein wird. 

Eröffnung

Das Mobile Atelier wird im Rahmen eines Empfangs mit einer Ausstellung am Donnerstag, 11. Juli, um 17 Uhr im Bocksbeutelkeller (Schrannenstraße 35) eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei diesem Termin das Projekt, den Künstler Nándor Angstenberger und seine Kunst kennenzulernen. Grußworte sprechenDierk Berthel Vorstand BBK Bayern e.V, Kulturreferent Walter Vierrether und Nandor Angstenberger.