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Hilfsangebote

Spenden für die Betroffenen

Der Starkregen vom ersten Juni-Wochenende hat für massive Schäden in Kitzingen gesorgt. Etliche Familien haben ihr Hab und Gut verloren, müssen beträchtliche Summen für die Wiederherstellung ihrer Häuser oder Wohnungen aufbringen. Wer diesen Menschen helfen will, kann ab sofort auf das Konto der „Stiftung Unser Kitzingen“ spenden. Stichwort: Fluthilfe. Jeder Betrag ist willkommen und wird zielgerecht verwendet.

Bankverbindung: Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken Würzburg IBAN: DE66 7905 0000 0047 7964 79 BIC: BYLADEM1SWU

Spenden sind auch über das Portal der Stiftergemeinschaft www.stiftergemeinschaft.de und diesen QR-Code möglich.

Schnelle und einfache Hilfe - 1,5 Millionen für die Opfer des Hochwassers

Den Opfern des Hochwassers im Landkreis Kitzingen soll möglichst schnell und unkompliziert geholfen werden. Der Freistaat Bayern hat für die Geschädigten im Landkreis als erstes Kontingent bis zu 1,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Anträge für die Auszahlung der Soforthilfen stehen hier (Antrag Ölschäden an Gebäuden (26 KB) und Antrag Haushalt/Hausrat für Privathaushalte (34 KB)) und auf der Homepage des Landratsamtes Kitzingen www.kitzingen.de zur Verfügung. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kitzingen besteht auch die Möglichkeit, die Formulare im Rathaus, Zi. Nr. 1.3 abzuholen.

Pro Haushalt ist eine Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro für Schäden am Hausrat vorgesehen, bei Ölschäden an Gebäuden bis zu 10.000 Euro. Wer keine Elementarversicherung abgeschlossen hatte, obwohl er sich hätte versichern können, bekommt nur die Hälfte ausgezahlt. Eine entsprechende Bestätigung der Gebäude- und/oder Hausratversicherung ist vorzulegen. Die ausgefüllten Anträge sind bis spätestens 31. August im Rathaus einzureichen. Dort wird die vorgeschriebene Identitätsprüfung durchgeführt, ehe der Antrag an das Landratsamt weitergeleitet wird.

Personen, die besonders schwer durch das Hochwasser getroffen worden sind und in existenzielle Not geraten sind, können einen Zuschuss aus dem sogenannten Härtefonds beantragen. Dort können bis zu 100 Prozent der entstandenen Schäden erstattet werden. Hier dauert die Auszahlung aber länger als bei den Soforthilfen. Diese Anträge können beim Landratsamt angefordert werden.

Für Unternehmen und Angehörige freier Berufe ist die Regierung von Unterfranken zuständige Behörde. Bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zuständig.

Herr Armin Stäblein ist der Ansprechpartner im Landratsamt Kitzingen und unter der Telefonnummer 09321/928-3100 erreichbar.

Erstausstattung Hausrat

Betroffene, die Bedarf an einer Erstausstattung mit Hausrat haben, können sich bei Aplawia unter der Tel. 09321/25247 melden oder direkt im Lochweg 22 vorbeikommen.

Warme Dusche für Betroffene des Hochwassers

Kein Strom, kein Warmwasser: Etliche Betroffene des Starkregenereignisses vom Wochenende haben nicht einmal mehr die Möglichkeit, eine warme Dusche nach einem anstrengenden Tag voller Aufräumarbeiten zu nehmen. Die Stadt Kitzingen stellt für diese Menschen bis einschließlich Sonntag, 9. Juni, Umkleidekabinen in der Florian-Geyer-Halle zur Verfügung.

 Zu folgenden Zeiten ist sowohl ein Duschbereich für Herren als auch für Frauen geöffnet:

Mittwoch, 5. Juni, 17 bis 18.30 Uhr

Donnerstag, 6. Juni: 6.30 bis 10 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr

Freitag, 7. Juni:6.30 bis 10 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr

Samstag, 8. Juni: 9 bis 12 Uhr

Sonntag, 9. Juni:8 bis 17.30 Uhr. 

Drei neue Container für Betroffene des Starkregens

Der Service wird sehr gut angenommen, innerhalb eines Tages waren die drei bereitgestellten Container am Rewe-Parkplatz in der Dagmar-Voßkühler-Straße voll. Im Laufe des Mittwochs werden sie ausgetauscht und durch drei leere Container ersetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die vom Starkregenereignis im Bereich Alemannenstraße, Talstraße und Kaltensondheimer Straße betroffen waren und sind, können dort ihren Unrat kostenlos entsorgen.

Wichtig: Schlamm darf nicht in die Container. Der kann nur bei speziellen Firmen entsorgt werden. Nähere Infos dazu gibt es bei der Abfallberatung im Landratsamt, Tel. 09321/928-1234.

Aktuellle Informationen

Hochwasser: Schäden auch am Neuen Friedhof

Der Starkregen vom vergangenen Wochenende hat auch auf dem Neuen Friedhof Kitzingen für Zerstörungen gesorgt. Rund 80 Gräber sind unterspült und teilweise ins Erdreich eingesunken. Auch zwischen den Gräbern ist das Erdreich teils 50 Zentimeter eingesunken und auf manchen Wegen haben die Wassermassen ebenfalls Unebenheiten hinterlassen. „Wir bitten deshalb alle Friedhofgänger, besonders vorsichtig zu sein“, sagt Andreas Barber vom Friedhofpersonalteam. Seit Montag sind Mitarbeiter des Bauhofes und der Stadtgärtnerei damit beschäftigt, die entstandenen Löcher wieder mit Erdreich zu füllen. Für die Wiederherstellung und Reparatur der Grabstätten sind die jeweiligen Besitzer verantwortlich. „Wir stellen Erdreich kostenlos zur Verfügung, das zur Verfüllung genutzt werden kann“, so Barber.  

 

 

Parkgarage am Main – Untersuchungen und Reparaturen laufen

Die Aufräumarbeiten in der Parkgarage am Main laufen auf Hochtouren. Die Wasser- und Schlammmassen konnten größtenteils entfernt werden, die Restarbeiten sollten bis Ende der Woche abgeschlossen sein.

Gleichzeitig begutachten Mitarbeiter von Fachfirmen zusammen mit den Experten der Stadtbetriebe GmbH die Schäden an den technischen Gerätschaften. Sowohl Rauchmelder als auch CO2-Warngeräte, die Hebeanlage und der elektrische Schaltkasten standen unter Wasser. „Bevor diese Geräte nicht wieder einwandfrei laufen, können wir die Garage auf keinen Fall aufmachen“, betont Bauingenieur Stefan Rückert von der Stadtbetriebe GmbH. Er rechnet damit, dass Mitte kommender Woche eine konkrete Aussage getroffen werden kann. Parallel werden Lösungsmöglichkeiten für die Dauernutzer der Garage gesucht.

Die Parksituation in Kitzingen hat sich durch die temporäre Schließung der Parkgarage am Main verschärft. Pendler finden kostenlose Parkplätze am Bleichwasen und ein paar Meter weiter am Schotterparkplatz, nördlich und südlich des Bahnhofgebäudes sowie auf der sogenannten Syndikatswiese an der B8. Auch unterhalb der B8-Brücke gibt es kostenlose Parkmöglichkeiten. 

Schnelle und einfache Hilfe - 1,5 Millionen für die Opfer des Hochwassers

Den Opfern des Hochwassers im Landkreis Kitzingen soll möglichst schnell und unkompliziert geholfen werden. Der Freistaat Bayern hat für die Geschädigten im Landkreis als erstes Kontingent bis zu 1,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Anträge für die Auszahlung der Soforthilfen stehen hier (Antrag Ölschäden an Gebäuden (26 KB) und Antrag Haushalt/Hausrat für Privathaushalte (34 KB)) und auf der Homepage des Landratsamtes Kitzingen www.kitzingen.de zur Verfügung. Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kitzingen besteht auch die Möglichkeit, die Formulare im Rathaus, Zi. Nr. 1.3 abzuholen.

Pro Haushalt ist eine Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro für Schäden am Hausrat vorgesehen, bei Ölschäden an Gebäuden bis zu 10.000 Euro. Wer keine Elementarversicherung abgeschlossen hatte, obwohl er sich hätte versichern können, bekommt nur die Hälfte ausgezahlt. Eine entsprechende Bestätigung der Gebäude- und/oder Hausratversicherung ist vorzulegen. Die ausgefüllten Anträge sind bis spätestens 31. August im Rathaus einzureichen. Dort wird die vorgeschriebene Identitätsprüfung durchgeführt, ehe der Antrag an das Landratsamt weitergeleitet wird.

Personen, die besonders schwer durch das Hochwasser getroffen worden sind und in existenzielle Not geraten sind, können einen Zuschuss aus dem sogenannten Härtefonds beantragen. Dort können bis zu 100 Prozent der entstandenen Schäden erstattet werden. Hier dauert die Auszahlung aber länger als bei den Soforthilfen. Diese Anträge können beim Landratsamt angefordert werden.

Für Unternehmen und Angehörige freier Berufe ist die Regierung von Unterfranken zuständige Behörde. Bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zuständig.

Herr Armin Stäblein ist der Ansprechpartner im Landratsamt Kitzingen und unter der Telefonnummer 09321/928-3100 erreichbar.

Erstausstattung Hausrat

Betroffene, die Bedarf an einer Erstausstattung mit Hausrat haben, können sich bei Aplawia unter der Tel. 09321/25247 melden oder direkt im Lochweg 22 vorbeikommen.

Nach Erdrutsch: Straße nach Mainstockheim gesperrt

Die Verbindungsstraße zwischen Kitzingen und Mainstockheim ist gesperrt. Grund: Der Starkregen vom Wochenende hat den Hang oberhalb der Straße ins Rutschen gebracht und damit auch den Zugverkehr unmöglich gemacht. Für die Untersuchungen und Reparaturmaßnahmen ist schweres Gerät nötig, das derzeit nur auf der Straße abgestellt werden kann. Wie lange die Arbeiten andauern, ist momentan nicht absehbar. Vorsorglich ist die Straße bis zum 20. Juli gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die GWF und die Bundesstraße 8.

Drei neue Container für Betroffene des Starkregens

Der Service wird sehr gut angenommen, innerhalb eines Tages waren die drei bereitgestellten Container am Rewe-Parkplatz in der Dagmar-Voßkühler-Straße voll. Im Laufe des Mittwochs werden sie ausgetauscht und durch drei leere Container ersetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die vom Starkregenereignis im Bereich Alemannenstraße, Talstraße und Kaltensondheimer Straße betroffen waren und sind, können dort ihren Unrat kostenlos entsorgen.

Wichtig: Schlamm darf nicht in die Container. Der kann nur bei speziellen Firmen entsorgt werden. Nähere Infos dazu gibt es bei der Abfallberatung im Landratsamt, Tel. 09321/928-1234.

Kindergarten in der Alemannenstraße öffnet Stück für Stück ab Donnerstag

Der Betrieb im Evangelischen Kindergarten in der Alemannenstraße kann langsam wieder anrollen. Nach dem Starkregen am Wochenende musste die Einrichtung, durch deren Gelände der Repperndorfer Mühlbach fließt, geschlossen werden.

Betroffen vom Hochwasser waren vor allem Teile des Neubaus und die Außenanlage mit Bauwagen für die Naturkindergruppe. Am Dienstag, 4. Juni, machten sich Vertreter der Fachaufsicht für Kindertageseinrichtungen und des Kitzingen Gesundheitsamtes zusammen mit der Stadt Kitzingen ein gemeinsames Bild der Lage vor Ort. Ziel war unter anderem die Erarbeitung von Lösungen und die Wiederherstellung des Betreuungsbetriebs.

Ab Donnerstag, 6. Juni, können 50 Kindergartenplätze im Altbau wieder belegt werden, ab Montag, 10. Juni, können dort 75 Kindergartenkinder wieder betreut werden. Für 16 Krippenkinder ist in der Evangelischen Kindertagesstätte St. Michael unbürokratisch ein Ausweichquartier gefunden worden, das ebenfalls ab dem 10. Juni genutzt werden kann. Die Aufräumarbeiten im Außenbereich sind nach derzeitigem Stand Ende nächster Woche abgeschlossen, so dass der Bauwagen ab dem 17. Juni wieder bezogen werden kann und die letzten zwölf Kindergartenkinder zurück in die Einrichtung können. 

Ein Gutachter wird am Donnerstag, 6. Juni, die Schäden im Neubau näher inspizieren und vor allem klären, ob auch der Estrich von der eindringenden Feuchtigkeit betroffen ist. „Je nach Ergebnis könnte die Nutzung des Gebäudes sogar noch etwas schneller vonstattengehen“, informiert der Leiter des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Kitzingen, Patrick Fischer. Der zeigt sich von der Solidarität und Hilfsbereitschaft der Kindergartenfamilie begeistert. „Sowohl Personal als auch Eltern haben bei den Aufräumarbeiten von Anfang an fleißig mitangepackt. Sogar die Nachbarn haben mitgeholfen.“

Einen großen Dank spricht Landrätin Tamara Bischof auch dem schnellen und lösungsorientiertem Eingreifen des Trägers, in Person von Petra Prokot, aus. „Aber auch den Leitungen Heike Pfister und Iris Klenk sowie dem gesamten Team zolle ich meinen allergrößten Respekt. Bereits am Sonntag standen alle zur Verfügung, um für ihre Kita da zu sein.“ 

Durch die teilweise Verlegung des Kita-Betriebs von der Alemannenstraße nach Etwashausen besteht für das Wahllokal in St. Michael lediglich dahingehend eine Veränderung, dass die Wählerinnen und Wähler nicht im Turnraum, sondern im Foyer der Kindertagesstätte St. Michael ihre Stimmen abgeben können. Wie bereits berichtet, steht der Kindergarten in der Alemannenstraße nicht als Wahllokal zur Verfügung. Alle Wähler aus dem Urnenwahlbezirk 0004 sind am Sonntag aufgerufen, stattdessen in die Florian-Geyer-Halle, Repperndorfer Straße 7, auszuweichen.

Warme Dusche für Betroffene des Hochwassers

Kein Strom, kein Warmwasser: Etliche Betroffene des Starkregenereignisses vom Wochenende haben nicht einmal mehr die Möglichkeit, eine warme Dusche nach einem anstrengenden Tag voller Aufräumarbeiten zu nehmen. Die Stadt Kitzingen stellt für diese Menschen bis einschließlich Sonntag, 9. Juni, Umkleidekabinen in der Florian-Geyer-Halle zur Verfügung.

 Zu folgenden Zeiten ist sowohl ein Duschbereich für Herren als auch für Frauen geöffnet:

Mittwoch, 5. Juni, 17 bis 18.30 Uhr

Donnerstag, 6. Juni: 6.30 bis 10 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr

Freitag, 7. Juni:6.30 bis 10 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr

Samstag, 8. Juni: 9 bis 12 Uhr

Sonntag, 9. Juni:8 bis 17.30 Uhr. 

Kein Wahllokal in der Alemannenstraße

Das Starkregenereignis vom letzten Wochenende hat auch Auswirkungen auf die Europawahl. Das Wahllokal im Kindergarten Alemannenstraße kann wegen Überschwemmungsschäden nicht öffnen. Alle Wähler aus dem Urnenwahlbezirk 0004 sind am Sonntag aufgerufen, stattdessen in die Florian-Geyer-Halle, Repperndorfer Straße 7, auszuweichen.

Tiefgarage am Main bis auf Weiteres geschlossen

Nach dem Starkregen vom Wochenende: Tiefgarage am Main bleibt vorerst geschlossen – Geschädigte können Unrat vom Hochwasser in extra Container entsorgen.

Die Aufräumarbeiten in der Tiefgarage am Main liefen den gesamten Sonntag und Montag. Wann sie wieder genutzt werden kann, ist derzeit offen.  

Rund 300 Einsätze innerhalb von 24 Stunden: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kitzingen hatten am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, berichtet Stadtbrandinspektor Matthias Gernert. Am Montagmorgen machte er sich ein Bild von den Schäden in Stadt und Ortsteilen.

Am schlimmsten hat es den Bereich Talstraße, Kaltensondheimer Straße erwischt. Der Esbach hat auch kurz vor seinem Einlauf in den Main für Verwüstung gesorgt, den Keller der städtischen Feuerwehr und die benachbarte Tiefgarage geflutet. Die wird „bis auf Weiteres“ geschlossen bleiben, wie Gernert berichtet. Zunächst müsse die Garage leergepumpt werden und dann alle technischen Gerätschaften untersucht und gegebenenfalls repariert werden. „So lange beispielsweise die CO2-Warnanlage nicht anspringt, können wir die Tiefgarage auf keinen Fall freigeben“, so Gernert. Sein Dank geht neben den Einsatzkräften aus den eigenen Stadt- und Stadtteilwehren auch an die Hilfskräfte aus benachbarten Landkreisen und die Kolleginnen und Kollegen des THW, die ebenfalls unermüdlich im Einsatz waren.

Der Bauhof war mit zehn Mitarbeitern am Samstagabend von 22 Uhr bis Sonntagfrüh um 4 Uhr im Einsatz und am Sonntag, von 8 bis 19 Uhr, um einerseits die Abpumparbeiten an der Tiefgarage zu unterstützen und andererseits Unterführungen, Straßen und Gehwege von Geröll, Geäst und Schlamm zu befreien. „Die Arbeiten werden wohl bis Ende der Woche andauern“, vermutet der stellvertretende Bauhofleiter Rene Roßmark. Für alle betroffenen Anlieger im Bereich Talstraße, Kaltensondheimer Straße und Alemannenstraße sind drei Container am REWE-Parkplatz in der Dagmar-Voßkühler-Straße aufgestellt worden. Hier kann der Unrat vom Hochwasser kostenlos entsorgt werden.

Oberbürgermeister Stefan Güntner war am Sonntag im ständigen Austausch mit der Einsatzzentrale und hat sich ebenfalls ein Bild von den Schäden gemacht. Er will sich zeitnah mit allen Feuerwehrkommandanten in Kitzingen und seinen Ortsteilen zusammensetzen, um mögliche Lehren aus dem Wochenende zu ziehen. „Wir werden ähnliche Starkregenereignisse in den kommenden Jahren wohl häufiger erleben“, befürchtet er. Nach seiner Einschätzung sind gerade am Esbach mehrere Staustufen nötig, um die Wassermassen künftig besser im Zaun zu halten. Die Bevölkerung ruft er erneut auf, sich am sogenannten Sturzflut-Risikomanagement zu beteiligen. Über die Internet-Adresse www.starkregenmelder.de können online Schäden gemeldet werden, die durch Regenereignisse in der Stadt Kitzingen entstanden sind. „Melden Sie uns auch Ereignisse aus der Vergangenheit“, bittet Güntner. „Damit wir ein möglichst vollständiges Bild haben und gezielt Vorkehrungen treffen können.“ Neben Angaben zu Ort, Zeit und Beschreibung können auch Schadensbilder übermittelt werden. Meldungen können auch über ein analoges Formblatt abgegeben werden. Dieses ist auf der Internet-Seite oder im Rathaus der Stadt Kitzingen erhältlich. Nach dem Ausfüllen kann es im Rathaus, Kaiserstraße 13-15, zu Händen der Tiefbauabteilung im Bauamt abgegeben werden.

Sturzflutrisiko-Management

Mit Fördermitteln des Freistaats Bayern erstellt die Stadt Kitzingen derzeit ein Sturzflut-Risikomanagement. In diesem werden Gefahren aus Starkregen mittels Computer-Simulationen erkannt, betroffene Anwohner und Firmenbetriebe gewarnt und effektive Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen erarbeitet. Dabei wird die Stadt Kitzingen vom Fachbüro SPEKTER unterstützt, das sich auf die Datenerhebung und Analyse von Starkregenereignissen spezialisiert hat.

Schon jetzt bittet die Stadt Kitzingen um die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Von Starkregen und Überflutung betroffene Anwohner und Firmenbetriebe können ihre Erfahrungen zusammen mit Schadensbildern mittels eines Online-Systems übermitteln. Die gewonnenen Erfahrungswerte werden im Sturzflut-Risikomanagement einbezogen und im Lösungskonzept berücksichtigt.  Hierzu stellt die Stadt Kitzingen den Starkregenmelder unter www.starkregenmelder.de zur Verfügung. Die Eingabe ist einfach und selbsterklärend. Neben Angaben zu Ort, Zeit und Beschreibung können auch Schadensbilder übermittelt werden.

Alternativ können über ein analoges Formblatt Meldungen abgeben werden. Nach dem Ausfüllen kann es im Rathaus, Kaiserstraße 13-15, zu Händen der Tiefbauabteilung im Bauamt abgegeben werden.

Die Teilnahme und die Information der betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist für die Ausarbeitung der Risikokarten und somit für die weitgehende Schadensvermeidung von großer Wichtigkeit. Nach Fertigstellung der Computersimulationen werden die Ergebnisse des Sturzflut-Risikomanagements den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger, ihre Meldungen möglichst bald und bis spätestens Ende Juni abzugeben, um eine zeitnahe Erfassung und Analyse der Erfahrungswerte zu ermöglichen.

Wie kann ich helfen?

Spende von gebrauchten und neuen Matierialien

Wer die Betroffenen mit gebrauchten oder neuen Materialien wie Möbeln, technischen Geräten oder ähnlichem helfen will,

  • der kann seine Angebote unter www.tauschmarkt-mainfranken.de einstellen,
  • direkt beim Gebrauchtwaren-Kaufhaus von Aplawia e.V. im Lochweg 22 anliefern
  • oder die Waren (außer Elektrogeräte) zur Gebrauchtwarengarage des Wertstoffhofes im ConneKT 40 bringen.

Helfer gesucht

Der Starkregen vom Wochenende hat seine Spuren hinterlassen. Gerade im Bereich Talstraße, Kaltensondheimer Straße, Schützenstraße und Alemannenstraße sind viele Bewohner betroffen. Jede helfende Hand ist willkommen, um beispielsweise Keller auszuräumen oder Garagen vom Schlamm zu befreien. Auch Fahrdienste für Entsorgungszwecke sind willkommen. Wer einen Pick-Up oder Hänger hat, kann beispielsweise beim Abtransport von kaputten Kühlschränken oder ähnlichem zum Wertstoffhof helfen. Wer seine Mitbürger beim Thema Entsorgung unterstützen möchte, kann sich bei der Kommunalen Abfallwirtschaft unter Tel.  09321/928-1234 melden.

Spenden auf gofundme

Wer Betroffenen aus Kitzingen direkt helfen möchte, kann auf der Plattform Gofundme schnell und unkompliziert spenden.

Die Spendenhöhe ist individuell festlegbar. Die Spende kann per Apple-Pay, Paypal, Klarna oder Kreditkarte/Debitkarte gezahlt werden. Ein freiwilliger Betrag für die Plattform ist möglich.

Helfervermittlung Radio Gong

Auf Radiogong gibt es eine Helfervermittlung für Kitzingen und den Landkreis Kitzingen.

Dort können Hilfegesuche und Hilfsangebote eingestellt werden.