Baugebiete

Im Frühjahr 2021 hat die Stadt Kitzingen alle Bauplätze im Baugebiet „Südlicher Hammerstielweg“ vergeben.

Aktuell sind im Stadtgebiet Kitzingen keine freien, städtischen Bauplätze verfügbar.

Bauberatung

Der Bereich Stadtplanung und Bauordnung bietet Ihnen gerne Bauberatungen an. Hier erhalten Sie Auskunft darüber, ob Ihr Bauvorhaben voraussichtlich genehmigungspflichtig ist.

Durch eine Bauvoranfrage (auch Bauvorbescheid) kann eine erste baurechtliche verbindliche Klärung erfolgen, ob ein Grundstück prinzipiell bebaubar oder eine bestimmte bauliche Nutzung möglich ist.

Im Bereich Bauordnung werden auch sanierungsrechtliche Prüfungen sowie Prüfungen nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz vorgenommen. Die Stadt ist Untere Denkmalschutzbehörde.

Bauordnung

Die Große Kreisstadt Kitzingen ist als untere Bauaufsichtsbehörde für die Erteilung von Baugenehmigungen zuständig (Artikel 53 BayBO). Dem Bereich Bauordnung obliegt die bauordnungsrechtliche Prüfung und Bauüberwachung aller genehmigungspflichtigen Baumaßnahmen innerhalb des Stadtgebietes Kitzingens einschließlich seiner Ortsteile.

Die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Anlagen bedürfen einer Baugenehmigung (Artikel 55 BayBO).dt

Dies gilt in Kitzingen insbesondere auch für jegliche Werbeanlagen in der Innenstadt. Ebenso ist zu beachten, dass im sog. "Altstadtdreieck" eine Gestaltungssatzung vom Stadtrat beschlossen wurde, um die historisch geprägte Bausubstanz zu erhalten und bei Sanierungen oder Neubauten das Stadtbild zu pflegen.
 

Wichtige Anträge

Bauantragsformular des Freistaats Bayern
 

Antragsformulare der Stadt Kitzingen

Antrag auf Abweichung, Befreiung oder Ausnahme (17 KB)

Hinweise zum Antrag auf Abweichung, benötigte Unterlagen (30 KB)
 

Die Verwaltung weist darauf hin, dass innerhalb des Kitzinger Stadtgebiets gemäß der Werbeanlagensatzung bestimmte Werbeanlagen genehmigungspflichtig sind. Bitte benutzen Sie für die Beantragung von Werbeanlagen das amtliche Bauantragsformular, Seiten 1-4 unter oben aufgeführtem Link des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.
 

Isabell Gernert  -  Bauordnung Sachgebietsleiterin
Telefon: 09321/ 20-6401 | Fax: 09321/ 20-96401 | isabell.gernert(at)stadt-kitzingen.de

Thomas Stammwitz  -  Bauordnung Sachbearbeiter
Telefon: 09321/20-6405 | Fax: 09321/20-96405 | thomas.stammwitz(at)stadt-kitzingen.de

Doris Fink  -  Bauordnung Sachbearbeiterin
Telefon: 09321/ 20-6404 | Fax: 09321/ 20-96404 | doris.fink(at)stadt-kitzingen.de

Denkmalschutz

Die Stadt Kitzingen ist Untere Denkmalschutzbehörde für das Stadtgebiet und die Ortsteile Hoheim, Hohenfeld, Repperndorf und Sickershausen und damit für den Vollzug des Denkmalschutzgesetzes zuständig.

Genehmigung und Erlaubnisbescheide

In der Regel sind Maßnahmen, die sich auf Bau- oder Bodendenkmäler, ensemblegeschützte Gebäude oder die in die Denkmalliste eingetragenen beweglichen Denkmäler beziehen, nur zulässig, wenn die Untere Denkmalschutzbehörde hierfür zuvor eine Erlaubnis erteilt hat oder wenn eine baurechtliche Genehmigung erteilt wurde.

Wer daher an einem Baudenkmal oder an einem ensemblegeschützten Gebäude bauliche Maßnahmen ergreifen oder sich nur beraten lassen möchte, sollte sich frühzeitig mit der Unteren Denkmalschutzbehörde in Verbindung setzen.

Alle Beratungsleistungen und Erlaubnisbescheide der Denkmalbehörden sind kostenlos.

Hingegen gelten für Baugenehmigungen, die sich auf Baudenkmäler beziehen, die üblichen Kostenregelungen.

Förderung

Nach dem Denkmalschutzgesetz (DSchG) sind Denkmaleigentümer verpflichtet, ihre Baudenkmäler instand zu halten, instand zu setzen, sachgemäß zu behandeln und vor Gefährdung zu schützen, soweit ihnen das zuzumuten ist.

Die Kosten für die Erhaltung und Instandsetzung eines Baudenkmales können die Leistungskraft des Eigentümers manchmal überschreiten. Daher kann unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel bei verschiedenen Trägern beantragt werden.

Es werden nur Kosten bezuschusst, die, bedingt durch denkmalpflegerische Auflagen, den üblichen Erhaltungsaufwand übersteigen (denkmalpflegerischer Mehraufwand).

Alle Zuschüsse werden über die Untere Denkmalschutzbehörde an die Förderstellen geleitet.  

Von folgenden Förderstellen, können Gelder beantragt werden:

  • Landesamt f. Denkmalpflege (LfD)

  • Bezirk Unterfranken

  • Landkreis Kitzingen

  • Große Kreisstadt Kitzingen

  • Zuschüsse und Darlehen aus dem Entschädigungsfonds

  • Zuschüsse und Darlehen der Bayerischen Landesstiftung

     

Achtung: Finanzierungshilfen werden nur gewährt, wenn die Maßnahmen vor ihrer Durchführung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt worden sind.  Außerdem darf mit der Maßnahme erst begonnen werden, wenn die Bewilligungsbescheide der einzelnen Förderstellen vorliegt.

Steuerliche Vorteile

Neben Zuschüssen, die im Einzelfall gewährt werden können, gibt es unter dem Gesichtspunkt von Denkmalschutz und Denkmalpflege eine Reihe von Steuervergünstigungen.

Die Inanspruchnahme von steuerlichen Vergünstigungen für Denkmalschutz und Denkmalpflege setzt jeweils die Vorlage einer Bescheinigung bei den Finanzbehörden voraus, die für Objekte in Bayern durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ausgestellt wird.

Die Bescheinigung kann nur für Baudenkmäler und schutzwürdige Kulturgüter im Sinn des Denkmalschutzgesetzes (DSchG) und für Maßnahmen ausgestellt werden, die vor ihrer Durchführung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt worden sind.

Weitere Informationen zu den steuerlichen Vorteilen

Weitere Informationen

Unter folgenden Links erfahren Sie weitere Hinweise und Wissenswertes über das Thema Denkmalschutz:

Allgemeine Förderung und Steuervergünstigungen

Steuerliche Vorteile

Zur Erhaltung eines Baudenkmals angefallene Kosten können ggf. bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden (§ 7 i, 10 f, 10 g und 11 b EStG). Für die Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung ist das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Schloss Seehof, 96117 Memmelsdorf zuständig.

Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung gemäß §7 i, 10 f, 10 g und 11b EStG

Steuerliche Vorteile (§7 h) – bei allgemeinen Fördermöglichkeiten

Für Sanierungsmaßnahmen angefallene Kosten an einem Gebäude im Sanierungsgebiet gibt es die Möglichkeit der steuerlichen Vergünstigung nach § 7 h EStG. Die Bescheinigung hierzu wird von der Stadt Kitzingen ausgestellt. Voraussetzung ist eine vor Beginn derbaulichenMaßnahme abgeschlossene Modernisierungsvereinbarung mit der Stadt Kitzingen.

Bescheinigungsrichtlinien §7 h

Ihr Kontakt

Melanie Ilg  -  Bauverwaltung Sachbearbeiterin
Telefon: 09321/20-6004 | Fax: 09321/20-96004 | mailto:melanie.ilg(at)stadt-kitzingen.de