Nach einer witterungsbedingt längeren Winterpause rollen die Bagger wieder in der Breslauer Straße. Bis zum Sommer 2026 soll der Umbau der rund 500 Meter langen Straße abgeschlossen sein.
Das Teilstück der Fahrbahn zwischen Texasweg und Saarlandstraße ist bereits asphaltiert, jetzt fehlt nur noch die Deckschicht. Bis Ende April werden auch die Parkplätze sowie der kombinierte Geh- und Radweg gepflastert sein. Danach geht es an den nächsten Bauabschnitt, der bis zur Memellandstraße reicht. Insgesamt sind 24 Bäume entlang der Straße geplant. Die künftigen Baumscheiben sind bereits angelegt.
Nicht nur der komplette öffentliche Raum wird mit einem Radweg, viel Grün, Parkplätzen, barrierefreien Übergängen und vielem mehr neugestaltet. Auch im Erdreich fanden und finden umfangreiche Arbeiten statt: Sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen wurden neu gebaut, strukturiert und erweitert. Sie stammten zum Teil noch aus der Zeit der ersten Erschließungen der Siedlung. „Insbesondere im Bereich der Stromversorgung haben wir für eine wesentliche Verbesserung hinsichtlich der Versorgung und Netzsicherheit in der gesamten Siedlung Nord gesorgt“, freut sich Tiefbauamtsleiter Jens Pauluhn. An der Kreuzung Texasstraße/Breslauer Straße wurden beispielsweise 20 Leerrohre gelegt. „Die Stromversorger benötigen deutlich mehr Leistungen als ursprünglich gedacht“, erklärt der zuständige Sachbearbeiter für die Baustelle, Michael Schwarzer. Die Anlieger werden auch weiterhin zu ihren Grundstücken kommen, für die Öffentlichkeit wird der Verkehr abschnittsweise geöffnet. Als erstes wird die provisorische Zufahrt zum Ärztehaus in eine ausgebaute Zufahrt umgewandelt. Stand heute wird der Kostenrahmen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro eingehalten.
