Blick auf den Main
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Climate protection

Der Schutz des Klimas ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Kitzingen liegt mitten in der bayerischen Klimaregion Main. Diese Region ist stärker als andere Bundesländer und Regionen vom Klimawandel betroffen. Von 1951 bis 2019 ist die Jahresmitteltemperatur im Schnitt um 1,8 °C gestiegen. Auch die Stadt Kitzingen leistet ihren Beitrag, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken und eine nachhaltige Entwicklung vor Ort zu fördern.

Ziel der städtischen Klimaschutzaktivitäten ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, Energie effizienter zu nutzen und die Anpassung an bereits spürbare Klimafolgen voranzutreiben.

Durch konkrete Maßnahmen, Förderprogramme und Projekte soll Kitzingen langfristig zu einer klimaneutralen, lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt werden.

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Integriertes Klimaschutzkonzept

Für das integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Kitzingen wurde im ersten Schritt eine Energiebilanz erstellt. Innerhalb des gesamten Stadtgebiets wurden die Energieverbräuche der drei Sektoren Mobilität, Strom und Wärme erfasst. Dabei wurden alle Energieträger wie bspw. Erdgas, Benzin, Diesel, Strom, Biomasse, Biogas usw. berücksichtigt. Dank einer guten gesamten Datengüte von ca. 0,81 für die Jahre 2017 bis 2021, wurden diese Jahre für die Erstellung der Energie- und Treibhausgasbilanz verwendet. Das Jahr 2019 dient als Referenzjahr. Der jährliche Treibhausgasausstoß CO2äqu beträgt knapp 203.000 Tonnen. Das ergibt einen Treibhausgasausstoß von 9,26 t CO2äqu pro Einwohner. Aufbauend auf die Treibhausgasbilanz wurde eine Potenzialanalyse erstellt, welche gerade im Bereich Wärmeversorgung und regenerativer Energieerzeugung Potentiale erkennt.

Ausgehend von der Energie- und Treibhausgasbilanz wurde mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aus Stadtratsbeschlüssen, Rückmeldungen aus der Bevölkerung und Expertenmeinungen der Maßnahmenkatalog entwickelt. Der Maßnahmenkatalog ist das Herzstück des Klimaschutzkonzepts. In mehreren Themenfeldern wurden diverse Maßnahmen ausgearbeitet. Die Maßnahmen sollen dazu dienen die auf der Basis der Treibhausgasbilanz und der zugehörigen Szenarien entwickelten Klimaschutzziele erreichen zu können und Kitzingen im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung auf die künftigen Entwicklungen vorzubereiten. Die Maßnahmen umfassen die Kernkompetenzen und Wirkungsbereiche einer Kommune. Der Maßnahmenkatalog fungiert hierbei als übergeordnete Schirm, welche einen breiten Querschnitt durch die Themen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung gibt. Die Maßnahmen werden im Rahmen dazugehöriger Workshops oder anderer Beteiligungsformen von einzelnen Teams ausgearbeitet, finalisiert und umgesetzt.

Der Maßnahmenkatalog ist in sechs Themenfelder unterteilt:

  • The areas of mobility, electricity and heating are guided by the findings of the energy and greenhouse gas assessment and identify measures aimed at reducing greenhouse gas emissions.
  • The section on climate adaptation focuses on the effects of climate change that are currently being felt. It outlines measures that the town of Kitzingen can take to address these challenges.
  • The 'Administration' section deals with measures within the city council.
  • The final section, on communication, serves as a supporting component for communication with the public and other stakeholders. A total of 32 measures were set out.


Three major initiatives have been identified as flagship projects in the catalogue of measures. All of these are currently being actively pursued, and the Climate Protection Management team has been tasked with leading each project. Measure S1, ‘Kitzingen Electricity Self-Sufficiency’, focuses on increasing regional renewable energy generation so that the town of Kitzingen can meet its electricity needs exclusively through renewable energy sources. A grant application for measure W1, ‘Municipal Heat Planning’, has been submitted and approved. The project is scheduled for completion by the end of 2025. Finally, measure V1, ‘Greenhouse Gas-Neutral City Administration’, should be mentioned, which has also been launched.

Weitere Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung

Klimaschutzmanager

Klimaschutzmanager Martin Schneider am Stadtbalkon.

Martin Schneider ist seit Anfang Juli 2022 Klimaschutzmanager der Stadt Kitzingen. Der Ingenieur für Bauphysik und Energieberatung hat die letzten Jahre für ein Bauplanungsbüro in Niedersachsen gearbeitet und dort energetische Konzepte im Rahmen der Sanierung und dem Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden aufgestellt und ausgeführt. Der aus Schweinfurt stammende Klimaschutzmanager sieht vor allem in der lokalen Energieautarkie, der Mobilitätswende und der Klimaanpassung die größten Herausforderungen. Er ist für die Steuerung des Prozesses zur Erstellung des Klimaschutzkonzeptes zuständig und trägt die Gesamtverantwortung. Das Klimaschutzkonzept legt den Grundstein für die Klimaschutzmaßnahmen und –erfolge in den nächsten Jahren und dient somit als Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe. Martin Schneider ist ebenfalls für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit, die Moderation von Veranstaltungen sowie die Sensibilisierung und Mobilisierung von Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Akteurinnen und Akteuren zuständig.

Wir möchten Ihre Meinung und Ihre Vorschläge für den Klimaschutz der Stadt Kitzingen wissen. Falls Sie Anmerkungen oder Vorschläge zum Thema Klimaschutz in der Stadt Kitzingen haben oder an einer Mit- bzw. Zusammenarbeit interessiert sind, melden Sie sich gerne bei unserem Klimaschutzmanager Martin Schneider.

Nationale Klimaschutzinitiative

Logo Bundeswirtschaftsministerium & Nationale Klimaschutz Initiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtung.

Förderkennzeichen: 67K19140

Hintergrund

Messwerte aus der Vergangenheit (blau) und ein Zukunftsszenario (roten) zeigen den Temperaturanstieg.

Kitzingen liegt mitten in der bayerischen Klimaregion Main. Diese Region ist stärker als andere Bundesländer und Regionen vom Klimawandel betroffen. Von 1951 bis 2019 ist die Jahresmitteltemperatur im Schnitt um 1,8 °C gestiegen. Hierbei sind vor allem die Sommertemperaturen hervorzuheben, die sich im Schnitt sogar um 2,4 °C vergrößert haben. Es wurde ebenso ein deutlicher Anstieg von Hitzetagen (Tage mit einer maximalen Temperatur von mehr als 30 °C) und von Tropennächten (Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 °C fällt) erfasst. Die letzten Jahre waren sogar wärmer als die Durchschnittswerte und als auch die prognostizierten Werte. Ohne Maßnahmen zum Klimaschutz wird in den nächsten 60 Jahren eine weitere deutliche Steigerung der Temperaturen verzeichnet werden.

Aufgrund der dichten Bebauung in Kitzingen (gerade in der Altstadt) wirkt die lokale Hitzebelastung noch größer. Viele versiegelte Flächen und Gebäude, kaum Begrünung innerhalb der Stadt und dunkle Asphaltflächen führen zu sogenannten Wärmeinseln mit der Folge, dass es in der Stadt deutlich wärmer als im Umland ist.

Das Pariser Klimaabkommen wurde im Dezember 2015 auf der internationalen Klimakonferenz in Paris beschlossen. Es enthält Ziele und Maßnahmen, um die Ursachen des Klimawandels global einzudämmen. Dabei sollen die Emissionen von Treibhausgasen so reduziert werden, dass die Erderwärmung auf maximal zwei, idealerweise 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit beschränkt wird. Es ist die erste völkerrechtlich bindende Klimaschutzvereinbarung auf globaler Ebene mit inzwischen insgesamt 197 Vertragsparteien.

Mit dem novellierten Bundes-Klimaschutzgesetz hat die Bundesregierung sich das Ziel gesteckt, die deutschen THG-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 65% gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Bis 2040 müssen die THG-Emissionen um 88% gemindert und bis 2045 THG-neutralität verbindlich erreicht werden.

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