Er soll die Siedlung und die gesamte Stadt aufwerten und ein Anziehungspunkt für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters werden: Die Pläne für den Bürgerpark Sickergrund werden konkreter. Bei einem Wettbewerb hat eine dreizehnköpfige Jury Mitte Oktober einen Sieger gekürt. Die Preisverleihung fand am 30. Oktober statt.
Der Bau des Bikeparks etwas oberhalb der Sickergrundhalle war eine Art Initialzündung für die weitere Entwicklung der Fläche rund um das Stadion mit seinen Sportplätzen. Die Stadt lobte einen gestalterischen Wettbewerb aus, an dem sich elf Landschaftsarchitekten und Planungsbüros aus ganz Deutschland beteiligten. Letztendlich entschied sich die Jury für den Vorschlag des Fachbüros „QUERFELDEINS“ aus Dresden. Dessen großes Plus: Der Erholungsbereich beginnt bereits am Vorplatz der Sporthalle und verbindet neue Sportmöglichkeiten mit Erholungsflächen. Zusätzlich werden die Bachläufe renaturiert und durch Spazierwege erlebbar gemacht. Mittelpunkt und verbindendes Element ist der rund 1,5 km lange und circa zweieinhalb Meter breite Rundweg (Loop), der von Spaziergängern, Joggern, Radfahrern, Inlineskatern oder Rollstuhlfahrern gleichermaßen benutzt werden kann. Hierdurch wird zusätzlich eine Verbindung zwischen der Siedlung und dem Main erreicht.
Bei der Preisverleihung dankte Bürgermeisterin Astrid dem Architekten- und Stadtplaner Schirmer aus Würzburg für die professionelle Durchführung des Wettbewerbs und zeigte sich überzeugt, dass die Umsetzung des Siegerentwurfes einen spürbaren Mehrwert für alle Generationen und die gesamte Region bedeuten würde. Bauamtsleiter Oliver Graumann sprach von einer einmaligen Gelegenheit, das Gebiet dank der üppigen Fördermittel zügig aufzuwerten.
Online sind die Pläne unter www.wettbewerb-sickergrund-kitzingen.mypinion.de einsehbar.


