Die Kleine Gartenschau 2011 unter dem Motto "Natur in Kitzingen" (NIK) war ein Highlight für die Stadt. Sie ging in die Geschichte der Stadt ein und zählt bis heute zu den größten Veranstaltungen Kitzingens. Die Gartenschau hinterließ nicht nur bleibende Erinnerungen, sondern auch ein einzigartiges Erbe: ein lebendiges Stück Natur mitten in der Stadt direkt am Main.
Gartenschaugelände
Neues Gesicht für die Mainseite

Auf rund neun Hektar zwischen den Mainbrücken entstand ein Ort der Begegnung und Erholung. Früher Schotterwüste, verwildertes und vernachlässigtes Gelände. Heute öffnet der Stadtbalkon das Gelände zum Fluss, farbenfrohe Blumen- und Staudenbeete laden zum Verweilen ein, und der Integrationsgarten fördert das Miteinander. Spielplätze für alle Altersgruppen, ein Rad- und Gehweg sowie Freiflächen prägen heute das Bild der östlichen Mainseite – und zeigen, wie lebendig das Erbe der Gartenschau ist.
Nutzung heute
Der Park führt entlang des Etwashäuser Mainufers, wobei sieben verschiedene Gartenfelder die traditionsreiche Gartenkultur von Etwashausen widerspiegeln. Auf dem neugeschaffenen Stadtbalkon, dem Blickfang des Gartenschaugeländes, finden viele Aktivitäten wie Hofratsempfänge, Konzerte, Hochzeiten oder genussvoll der StadtSchoppen statt. Im nördlichen Teil wurden mehrere Spielinseln für Jung und Alt zwischen üppigen Staudenfeldern angelegt. Inmitten der bunten Pflanzenwelt finden sich immer wieder lauschige Sitzplätze zum Entspannen.
Der Förderverein Gartenschaugelände Kitzingen e.V. pflegt die angelegten Landschaften nachhaltig. Dank großem ehrenamtlichen Engagements und der Arbeit der Stadtgärtner kann die Pflege erfolgreich umgesetzt werden. Im Sommer wird regelmäßig der "Musikalische Frühschoppen" am Stadtbalkon angeboten.


