Mitarbeiter der Fischereifachberatung des Bezirks Unterfranken retteten den Fischbesatz in dem Gewässer. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitern des Bauhofes.
Aufgrund der prognostizierten weiteren Trockenheit war ein Sauerstoffmangel im See absehbar. Also machten sich die Männer mit Gummistiefeln und wasserfester Kleidung am Donnerstagmorgen an die Arbeit und fischten den See leer. Die geretteten Tiere wurden anschließend im Main ausgesetzt.
Die Stadt Kitzingen Die Stadt Kitzingen hat bereits in der Haushaltsplanung vorgesehen, den See im Winter 2026/ 2027 austrocknen zu lassen. Der Morast im Untergrund kann dann besser ausgebaggert werden, um ein größeres Speichervolumen für künftige mögliche Starkregenereignisse zu schaffen. Im Juni 2024 war der Hohenfelder See übergelaufen. Idealerweise bilden sich in den kalten Monaten Risse im Boden, die den Sauerstoffgehalt im Untergrund erhöhen und bessere Lebensbedingungen für künftige Fische bieten. „So ist Mensch und Tier geholfen“, sagt Jens Pauluhn, Leiter des städtischen Tiefbauamtes.
