Es ist die größte Kulturveranstaltung in Deutschland – und natürlich ist auch die Stadt Kitzingen wieder am Start, wenn der Tag des offenen Denkmals begangen wird. Heuer am Sonntag, 13. September.
Sechs Stationen können die Besucherinnen und Besucher am Vor- und Nachmittag besichtigen. Orte voller Geschichte und Gegenwart. Was passiert im ehemaligen Weingut Meuschel in der Inneren Sulzfelder Straße? Diese Frage wird von 10 bis 14 Uhr beantwortet. Die Deusterkeller öffnen von 13 bis 17 Uhr zu halbstündigen Führungen – jeweils zur vollen und halben Stunde. Dr. Eckart von Deuster stellt die Geschichte des Schlosses vor. Wichtig: Die Keller haben nur etwa 12 Grad Celsius – etwas Warmes zum Anziehen mitnehmen. Führungen in der Alten Synagoge finden um 11 sowie um 14 und 16 Uhr statt. Von 10 bis 17 Uhr ist dort die Ausstellung „Im Fluss der Zeit – jüdischen Leben an der Oder“ zu sehen.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Tages steht allerdings die Alte Mainbrücke. Stadtheimatpfleger Dr. Harald Knobling führt über das Bauwerk und erläutert dessen architektonische und geschichtliche Bedeutung. Treffpunkt ist jeweils um 11 und 15 Uhr auf dem Bauwerk. Bereits um 9 Uhr können Interessierte am Etwashäuser Bahnhof zusammenkommen, um Informationen über das denkmalgeschützte Toilettenhäuschen zu erhalten. Investor Wolfgang Rosentritt steht bis 12 Uhr natürlich auch für Fragen rund um das Projekt „Neue Gartenstadt Etwashausen“ zur Verfügung.
Das bekannteste Wahrzeichen Kitzingens, der Falterturm, öffnet gleich vier Mal seine Türen für exklusive Führungen. Um 11, 12, 13 und 14 Uhr. Maximal 20 Personen dürfen gleichzeitig den Turm betreten, weshalb eine Anmeldung unter E-Mail tourismus@stadt-kitzingen.de oder Tel. 09321/20-8888 dringend erbeten wird. Gleiches gilt für die kostenlose Stadtführung, die rund eine Stunde dauert und um 11 Uhr an der Touristinfo startet.
