Für den Hitzeaktionsplan wurden an viele Akteure aus dem Bereich der Kindergärten und Schulen, Krankenhäuser, Feuerwehren, Pflegeheime, Ärzte und Apotheken, Kirchen, Gesundheitsamt usw. ein Fragebogen versendet, wie derzeit und zukünftig mit dem Problemfeld Hitze umgegangen werden soll. Die Ergebnisse werden hierbei ebenfalls vorgestellt.
Wann: Mittwoch, 20.05.2026, Beginn: 18:00 Uhr
Wo: Neuer Sitzungssaal Rathaus Kitzingen, Kaiserstraße 13/15, 97318 Kitzingen
Zielgruppe: Entscheidungsträger von Einrichtungen und Institutionen, die mit Risikogruppen und Hitzeproblematiken zu tun haben sowie sonstige Interessierte
Wer: Klimaschutzmanagement Stadt Kitzingen
TN-Gebühr: kostenfrei
Anmeldung: bis Montag, 18.05.2026 bei
Was ist der Hitzeaktionsplan?
Vor dem Erstellen eines Hitzeaktionsplanes sollte eine Analyse der vorherrschenden und der zu erwartenden zukünftigen lokalen Situation vor Ort in Bezug auf hitzebedingte Gesundheitsrisiken vorgenommen werden.
Der Hitzeaktionsplan soll die gesundheitlichen Folgen von extremer Hitze kommunizieren, der Situation angepasste, präventive Verhaltensweisen fördern und langfristige eine Minderung der Hitzebelastung in der Stadt erreichen. Ziel eines Hitzeaktionsplanes ist es, durch Hitze und UV-Strahlung bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention zu vermeiden. Der Hitzeaktionsplan besteht in der Regel aus kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen, welche unterschiedliche Ausrichtungen und Ziele haben:
Zu den kurzfristigen Maßnahmen gehören Informationskampagnen zur Kommunikation und Sensibilisierung bei denen die Personengruppen selbst, aber auch ihre Angehörigen, Freunde, Nachbarn oder Pflegende die Gefahren extremer Hitze kennen lernen und wissen, welche Verhaltensweisen negativen gesundheitlichen Folgen vorbeugen und wie das Wohlbefinden während der Hitzeereignisse zu verbessern ist.
Zu den mittelfristigen Maßnahmen gehört die frühzeitige Warnung vor Hitzewellen über bspw. das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes sowie eine Zusammenstellung von Informationen zu kühlen Orten in Kitzingen.
Um langfristig auf die zunehmende Hitzebelastung zu reagieren, bedarf es einer Anpassung in der Stadt- und Gebäudeplanung. Neben Maßnahmen zur Entsiegelung von Städten, Pflanzung von neuen Bäumen, Einrichtung von kühlen Zonen und Trinkwasserbrunnen wird auch der sommerliche Wärmeschutz in Gebäuden im Fokus sein. Die Maßnahmen müssen dabei immer regionalspezifische Gegebenheiten berücksichtigen und erfordern interdisziplinäre Zusammenarbeit.
