Mit einem außergewöhnlich herzlichen Empfang hat die Stadt Kitzingen am Samstag, 25. Juli 2026, die Friedensfahrt „Ride for Peace“ begrüßt. Insgesamt 14 Rennradfahrer machten sich vom Trek Store Bad Mergentheim auf den Weg in die Kreisstadt, um gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt zu setzen. Initiator der Aktion ist der Bad Mergentheimer Ultracycling-Rennradfahrer Jochen Hertlein (EnduranceJo).
Bereits im Vorfeld unterstützte die Stadt Kitzingen die Organisation der Friedensfahrt. Herbert Müller koordinierte den Empfang, der bereits vor den Toren der Stadt begann: Dort nahm der stellvertretende Oberbürgermeister Tobias Volk die Gruppe mit dem Fahrrad in Empfang und begleitete sie bis auf den historischen Marktplatz.
Auf dem Marktplatz begrüßten Zweiter Bürgermeister Walter Vierrether und Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz gemeinsam mit den sechs Kitzinger Weinprinzessinnen die Friedensfahrer. Abgerundet wurde der Empfang durch eine Einladung zu kühlen Getränken und einem gemeinsamen Eisbecher.
Die Idee zu „Ride for Peace“ entstand aus Jochen Hertleins Wunsch, angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte weltweit nicht nur über Frieden zu sprechen, sondern selbst aktiv ein Zeichen zu setzen. Als sichtbares Symbol trug EnduranceJo während der Tour ein Trikot der internationalen Nuclearban-Bewegung.
Für Jochen Hertlein war der Empfang einer der bewegendsten Momente des Tages. „Mit unserer Friedensfahrt möchten wir Menschen verbinden und ein Zeichen für Frieden setzen. Dass wir in Kitzingen mit so viel Offenheit und Herzlichkeit empfangen wurden, hat uns alle tief bewegt. Dafür möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer ganz herzlich bei der Stadt Kitzingen bedanken.“
Im Gespräch berichtete EnduranceJo, dass sein Tag bereits kurz nach 4 Uhr morgens begonnen hatte. Noch vor dem offiziellen Start war er die Strecke nach Kitzingen bereits einmal allein gefahren. Nach der gemeinsamen Friedensfahrt wollte er außerdem wieder mit dem Rennrad nach Bad Mergentheim zurückkehren und anschließend weitere Kilometer absolvieren. Sein persönliches Ziel: 300 Kilometer für den Frieden an einem einzigen Tag. Walter Vierrether reagierte darauf schmunzelnd auf Fränkisch: „Auf gut Fränkisch: Du bist a zäa Veregger!“
Beeindruckt zeigte sich auch Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz. Mit einem Augenzwinkern kündigte er an, den Empfang im kommenden Jahr sogar noch steigern zu wollen. Für die Teilnehmer war dies zugleich eine Einladung, 2027 erneut mit „Ride for Peace“ nach Kitzingen zu kommen.
Die Friedensfahrt machte deutlich, dass Sport weit mehr sein kann als Wettbewerb. Er bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungen und gibt gemeinsamen Werten ein Gesicht – über Stadtgrenzen hinaus.
