Hochwasserschutz kann nur gemeinsam gelingen. Die Stadt Kitzingen ist im Rahmen des Sturzflut-Risikomanagements dabei, Flächen für künftige Rückhaltebecken oder andere Schutzmaßnahmen zu erwerben, Durchläufe anzupassen oder die Bachläufe regelmäßig von Gehölzen und anderem schwemmbaren Material zu befreien. Die Anlieger an den Bachläufen sind ebenfalls aufgerufen, ihren Teil zu den Schutzmaßnahmen beizutragen. Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt.
Am Eherieder Mühlbach in der Talstraße ist beispielsweise ein einsturzgefährdetes Nebengebäude gesichert worden und größere Holzlagerstätten sind entfernt worden. In manchen Kellerabgängen sind bereits Hochwasserschutztüren angebracht worden.
Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz dankt den Grundstücksbesitzern für ihre Initiative und ruft alle anderen Bürgerinnen und Bürger ebenfalls dazu auf, am Hochwasserschutz mitzuwirken. „Lagern Sie keine Materialien an den Bachläufen und betreiben Sie Eigenvorsorge“, ruft er die Bevölkerung auf. Wer Lichtschächte und Kellerabgänge mit wasserdichten Abdeckungen sichert und Rückstausicherungen einbaut, der reduziert die Wahrscheinlichkeit erheblich, bei Hochwasserereignissen massive Schäden zu erleiden.
