Die Premiere war gut besucht. Rund 15 Bürgerinnen und Bürger kamen zur ersten offenen Sprechstunde ins Rathaus der Stadt Kitzingen. Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz hatte das neue Format zu Beginn seiner Amtszeit eingeführt. Jeden ersten Montag im Monat, von 14 bis 16 Uhr, sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt mit ihren Stadtteilen willkommen, ihre Wünsche und Anregungen vorzutragen.
Vanessa Volkert war eine der ersten Gäste der offenen Sprechstunde. Die Leiterin der gfi GmbH Mittagsbetreuung an der Grundschule Siedlung zeigte sich von dem Angebot begeistert. Zwischenmenschliche Kommunikation auf direktem Wege sei immer besser als über E-Mail oder Telefon, meinte sie. Und so konnte sie dem Oberbürgermeister ihre Themen wie eine vorausschauende Planung bezüglich der Platzkapazitäten oder die Hitze in den Sommermonaten und vieles mehr ganz direkt, von Mensch zu Mensch, übermitteln. Andere Bürger informierten den OB über die Lärmsituation bezüglich aktueller Bauvorhaben oder regten Veränderungen im Straßenverkehr an. „Ich bin dankbar für die vielen Anregungen und Kritikpunkte“, meinte Dr. Enis Tiz nach rund zwei Stunden Sprechstunde. Im nächsten Schritt will er die einzelnen Punkte mit den jeweiligen Fachabteilungen beraten und – wo möglich – schnelle Lösungen finden.
